Ethnicity, Citizenship und Belonging in Lateinamerika

1. Internationale Tagung

stattgefunden vom 04.-06.10.2010 in Bonn

Inhaltliches Ziel der Tagung

Inklusions- und Exklusionsphänomene prägen Geschichte und Gegenwart der lateinamerikanischen Gesellschaften. Der Kontinent hat nicht nur eine  500-jährige Geschichte ethnischer Differenzierungen, sondern zeitigt auch eine Reihe von Entwicklungen, die herkömmliche Inklusions- und Exklusionsmuster zugunsten neuer Ordnungsvorstellungen flexibilisieren. In diesem Zusammenhang soll das bisherige Verständnis der Konzepte Ethnicity, Citizenship und Belonging diskutiert werden. Definitionen für diese Schlüsselbegriffe sind bislang fast nur innerhalb einzelner Disziplinen und regional ausgerichteter Fallstudien entwickelt worden. Doch die Phänomene, die durch diese Konzepte beschrieben werden, ergeben sich gerade aus regionenübergreifenden Beziehungen. Zudem ist für ein gemeinsames theoretisches Konzept die globale und vergleichende Betrachtung wichtig. Mit der Tagung sollte die gemeinsame Erarbeitung eines disziplinär und regional übergreifenden theoretischen Konzeptes zu den drei Schlüsselbegriffen initiiert werden.

 

Ein Tagungsband ist 2011 erschienen: Albiez-Wieck, S.; Castro, Nelly; Jüssen, Lara; Youkhana, Eva (Hg.) (2011) "Etnicidad, ciudadanía y pertenencia: prácticas, teoría y dimensiones espaciales. / Ethnicity, Citizenship and Belonging: Practices, Theory and Spacial Dimensions", Frankfurt a.M. (Iberoamericana/Veruert).

 

 

Programm

Neben der Universität zu Köln sind folgende Universitäten am Kompetenznetz beteiligt: